Der Generalunternehmer Atlas Ward Polska hat mit dem Bau einer innovativen Recyclinganlage für Lithium-Ionen-Batterien in Zawiercie begonnen. Das Investitionsprojekt wird im Auftrag von Elemental Strategic Metals durchgeführt – einem Unternehmen der Elemental Holding Gruppe. Es wird eine der ersten und größten Anlagen dieser Art in Europa sein, die für die Elektromobilität von strategischer Bedeutung ist.
Die Bauarbeiten an der Anlage haben bereits begonnen. Das derzeit erschlossene Gelände umfasst 145 000 m2. Die Fläche des für den Komplex vorgesehenen Grundstücks beträgt 500 000 m2. In der neuen Anlage von Elemental, die von der Krakauer Niederlassung von Atlas Ward Polska realisiert wird, sollen Industrie- und Edelmetalle aus Batterien und Akkumulatoren zurückgewonnen werden, die u. a. in Elektrofahrzeugen, Laptops und Mobiltelefonen verwendet werden. Das in Zawiercie gewonnene Lithium, Kobalt, Platin, Palladium oder Rhodium kann wieder in Produktionsprozessen für wertvolle Metalle verwendet werden, die unter anderem als Rohstoff für neue Batterien dienen.
"Dies ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, sowohl was den Umfang, die Technologie als auch die moderne und mit Spannung erwartete Endproduktion betrifft. Wir freuen uns, dass unsere langjährige Erfahrung im Bau von Produktions- und Umweltschutzanlagen von Elemental Strategic Metals gewürdigt wurde und dass unser Unternehmen an der Realisierung dieses für eine nachhaltige Wirtschaft äußerst wichtigen Vorhabens beteiligt ist", sagt Piotr Nowak, Direktor der Krakauer Niederlassung von Atlas Ward Polska.
"Elemental hat Atlas Ward Polska mit der Ausführung dieser Aufgabe betraut, da wir das hohe Maß an Professionalität, die Erfahrung bei der Umsetzung großer Industrieprojekte und den guten Ruf auf dem Markt schätzen. Wir hoffen, dass Atlas Ward Polska uns dabei helfen wird, dieses anspruchsvolle Projekt fristgerecht und im Rahmen des Budgets umzusetzen. Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage 200 neue Arbeitsplätze bieten und es ermöglichen, in Zawiercie ein Industriezentrum für die Produktion strategischer Metalle für neue Technologien unter Einsatz moderner und umweltfreundlicher, emissionsarmer Prozesse zu entwickeln", sagt Michał Zygmunt, COO der Elemental Holding S.A.
Im Rahmen der Investition entsteht ein Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von fast 23 500 m2, bestehend aus sieben Gebäuden: Hallen für das Recycling von LIBs, Pyrometallurgie und Raffination, einem Batterielager mit Werkstatt, einer Kläranlage für Prozessabwässer, einem Bürogebäude und einem Pförtnerhaus. Der Bauprozess wurde so geplant, dass alle Objekte gleichzeitig realisiert werden können. Das Projekt wird unter Berücksichtigung hoher Umweltstandards umgesetzt. Der Komplex wird unter anderem Luft- und Wasserreinigungssysteme umfassen. In der Nähe der Gebäude wird zudem ein Photovoltaikpark errichtet, der den Komplex mit erneuerbarer Energie versorgen wird.
"Jedes der Gebäude wird individuell an die technischen Lösungen angepasst, die auf die spezifischen Bedürfnisse und den Verwendungszweck des jeweiligen Objekts zugeschnitten sind. Dabei geht es vor allem um Lösungen für Lasten, Geometrie sowie Korrosivitätsklassen der Umgebung. Zudem werden zahlreiche technologische Brückenkräne zum Einsatz kommen. Wir planen den neuen Komplex von Elemental in BIM-Technologie, was die Umsetzung der Investition erheblich erleichtert und beschleunigt. BIM ermöglicht es, mögliche Kollisionen bereits in der Planungsphase zu identifizieren, was sich positiv auf die Ausführungsqualität sowie eine bessere Kontrolle und Überwachung des Bauprozesses auswirkt", sagt Michał Szcześniak, Direktor für Realisierung in der Krakauer Niederlassung von Atlas Ward Polska.
Der Komplex, den Atlas Ward Polska realisieren wird, entsteht an einem für das Geschäft entscheidenden Standort. Zawiercie liegt in geringer Entfernung zu den beiden wichtigsten Ballungszentren der Region – Krakau und Kattowitz. Die nahegelegenen Verkehrsadern garantieren zudem eine einfache Erreichbarkeit der tschechischen und slowakischen Märkte.
Der Abschluss der Arbeiten ist für das IV. Quartal 2023 geplant.
Quelle: Pressematerialien