Bau der Fabrik für Phoenix Contact E-Mobility abgeschlossen

Panattoni hat den Bau eines BTS-Objekts für Phoenix Contact E-Mobility in Rzeszów abgeschlossen. Trotz der Schwierigkeiten beim Baubeginn, unter anderem durch die zweite Pandemiewelle, wurde das Objekt fristgerecht fertiggestellt, was ein großer Verdienst des Landkreises Rzeszów ist. Auf 15 000 m² werden hochmoderne Ladesysteme für Elektrofahrzeuge für weltweite Abnehmer und Betreiber der Elektromobilitätsinfrastruktur hergestellt und getestet. Die von Phoenix Contact E-Mobility produzierten Geräte, darunter solche vom Typ High Power Charging, sind eine führende Lösung u.a. in Europa, die ein schnelles und sicheres Laden von Elektroautos gewährleistet. Im neu entstandenen Werk wird auch die Abteilung für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien des Kunden untergebracht.

Die Fabrik für AC- und DC-Ladesysteme entstand auf dem Gelände des Wissenschafts- und Technologieparks Rzeszów-Dworzysko in Rekordzeit. Der Baubeginn verzögerte sich um mehr als einen Monat, doch der Bau selbst dauerte rekordverdächtige 5 Monate, wodurch die Übergabe der Fabrik an das Unternehmen Phoenix Contact E-Mobility planmäßig am 21. Dezember dieses Jahres erfolgen konnte.

"Die Einhaltung eines so disziplinierten Realisierungsmodus wäre ohne die Beteiligung der Vertreter von Phoenix Contact nicht möglich gewesen, die ein enormes Verständnis für die Komplexität des Prozesses zeigten und sich sehr aktiv an allen Aspekten der Projektrealisierung beteiligten, indem sie angemessen reagierten und Panattoni im Prozess unterstützten" – erklärt Michał Chodecki, BTS Development Director, verantwortlich für das Projekt für Phoenix Contact.

Der gemeinsame Einsatz zeigt sich am besten darin, dass in kurzer Zeit nicht nur die Fabrik entstand, sondern auch die Anschlüsse für Strom, Fernwärme, Wasser, Regen- und Schmutzwasserkanalisation verlegt sowie zwei Zufahrten errichtet wurden. All dies erforderte eine enge Zusammenarbeit auch mit der örtlichen Feuerwehr, den Wasserwerken, dem Energieversorger, der Bauaufsicht, der Arbeitsinspektion und schließlich dem Sanepid, der mit der Bekämpfung von COVID beschäftigt war.

„Wir schätzen jeden Investor in unserem Gebiet sehr. Dank ihnen entwickelt sich die Region und es entstehen neue Arbeitsplätze. Wir freuen uns besonders darüber, dass sich diesmal ein für das System der Hersteller und Zulieferer der Elektromobilitätsbranche äußerst wichtiges Unternehmen für Rzeszów interessiert hat”. – kommentiert Józef Jodłowski, Landrat von Rzeszów.

„Wir sind sehr zufrieden, dass es uns gelungen ist, den Bau in Rzeszów in einer so rekordverdächtigen Zeit abzuschließen, und das alles dank der guten Zusammenarbeit mit Panattoni und den lokalen Behörden. In den letzten Tagen des Jahres 2020 konnten wir den Betrieb in unserem Werk aufnehmen, und das Team hat bereits die ersten AC-Ladekabel produziert. In den kommenden Wochen bereiten wir uns auf die Installation weiterer Geräte und die Einstellung neuer Mitarbeiter vor. Dank der günstigen Lage im Wissenschafts- und Technologiepark Dworzysko mit gut entwickelter Infrastruktur wird unser Werk ein wichtiger Standort im Produktionsnetzwerk von Phoenix Contact E-mobility werden. Parallel dazu werden auch in der Zentrale in Deutschland weitere Investitionen getätigt, die darauf abzielen, die Produktionskapazitäten zu erhöhen”. - erklärt Christoph Paetzold, Projektmanager des neuen Werks in Rzeszów. 

Das Werk umfasst eine Gesamtfläche von 15 000 m², wovon 14 000 m² Produktions- und Lagerfläche und 1 000 m² Bürofläche sind. Der Plan sieht den Produktionsstart bereits im ersten Quartal 2021 vor, und in den nächsten Jahren wird die Fabrik mehr als 250 Mitarbeitern Arbeit bieten. Gemäß der von Panattoni angenommenen Strategie der nachhaltigen Entwicklung ist das Gebäude zudem umweltfreundlich und unterliegt der BREEAM-Zertifizierung auf dem Niveau Very Good.

Die von Panattoni für Phoenix Contact E-Mobility erbaute Fabrik befindet sich im Wissenschafts- und Technologiepark „Rzeszów-Dworzysko” benannt nach Dr. Grażyna Gęsicka, auf dem vom Landkreis Rzeszów vorbereiteten und erschlossenen Investitionsgelände. Das Objekt liegt an der Trasse S-19, die Teil der „Via Carpathia” ist, welche langfristig Klaipėda in Litauen mit Thessaloniki in Griechenland verbinden soll. In der Nähe befindet sich auch die Autobahn A4, die von der Grenze zu Deutschland bis zur Grenze zur Ukraine verläuft. Zum Flughafen Rzeszów sind es von hier aus 15 Minuten Fahrt.

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