Das Projekt umfasst etwa 10 Hektar in der ul. Energetyków und sieht die Schaffung einer Infrastruktur vor, die einen effizienten Umschlag von Containern zwischen Schienen- und Straßentransport ermöglicht.
Auf dem Investitionsgelände entstehen etwa 100.000 qm Lager- und Umschlagfläche. Das Projekt nutzt das bestehende, jahrelang ungenutzte Industriegleis sowie die Nähe zur Bahnstrecke Nr. 8, was das Transportpotenzial des Objekts erheblich steigern wird.
Das Terminal soll als wichtiger Punkt für den intermodalen Verkehr dienen, der Schienen- und Straßentransporte verbindet, Lieferzeiten verkürzt und Logistikkosten optimiert.
Der Bau des Terminals wurde mit Mitteln aus dem Programm FEnIKS – Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt unterstützt. Die Förderung beträgt 108 Mio. PLN, was etwa 36 Prozent des Gesamtwerts der Investition entspricht.
Das Projekt belegte einen Spitzenplatz im landesweiten Wettbewerb und erreichte den zweiten Platz auf der Rangliste, nur hinter der Investition der Firma Contargo in Łódź.
Die Investition könnte ein Impuls für die Entwicklung der gesamten Umgebung sein. Mit dem Zufluss von privatem Kapital plant die Stadt die Modernisierung der Straßeninfrastruktur, einschließlich des Umbaus der ul. Marii Gajl, die die Hauptzufahrt zum Terminal bilden wird.
Die Nähe zum Haltepunkt Stara Wola sowie die sich entwickelnde Verkehrsinfrastruktur erhöhen das Potenzial dieses Teils von Radom als zukünftiges Logistik- und Industriezentrum.
Das Projekt ist ein Beispiel für die Nutzung degradierter Industriebrachen. Das Gebiet des ehemaligen Heizkraftwerks Radom wird in einen modernen Transporthub für den Containerumschlag umgewandelt.
Auf der Baustelle laufen bereits intensive Erdarbeiten und Installationsarbeiten, und der Abschluss der Investition ist für nächstes Jahr geplant.
Die Realisierung des Terminals fügt sich in den breiteren Trend der Entwicklung des intermodalen Verkehrs in Polen ein. Die Verknüpfung von Schienen- und Straßentransport ermöglicht es, Emissionen zu reduzieren, die logistische Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Verkehrsinfrastruktur zu verbessern.