Panattoni unterstützt das Upcycling von Infrastruktur zur Erzeugung grüner Energie. An bereits fünfzehn Standorten des Entwicklers befinden sich ökologische Stadtmöbel, die aus ausgedienten Windkraftanlagen gefertigt wurden. Im Jahr 2023 werden solche Möbel an weiteren hundert Standorten aufgestellt.
Leben nach dem Wind. Dutzende Liegestühle, Bänke und Schaukeln – gefertigt aus den Flügeln von Windkraftanlagen – wurden auf den Grün- und Erholungsflächen rund um die Objekte von Panattoni u. a. in Krakau, Kalisz, Breslau, Wałbrzych, Małe Żerniki, Pruszków oder Nadarzyn aufgestellt. Dies ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Anmet, das sich seit über 20 Jahren auf das Recycling von Abfällen spezialisiert hat und seit 2015 das Recycling von Windkraftanlagen-Rotorblättern anbietet.
„Die Wiederverwendung von Windkraftanlagen wird in dieser Situation entscheidend für die weitere Entwicklung der Windenergie und der Erneuerbaren Energien im Allgemeinen, und ohne Energie aus erneuerbaren Quellen werden wir die Ziele der EU-Taxonomie nicht erreichen. Bei der Umsetzung unseres Konzepts „Go Earthwise with Panattoni“ handeln wir ganzheitlich – indem wir auf Energie aus erneuerbaren Quellen setzen, aber auch die Ideen der Kreislaufwirtschaft umsetzen. Wir freuen uns, dass wir durch die Einführung von Möbeln aus recycelten Windkraftanlagen unseren Beitrag leisten können, nicht nur durch die Implementierung grüner Energie in unseren Objekten, sondern auch dadurch, dass wir deren Erzeugung grüner machen“, sagt Emilia Dębowska, Sustainability Director bei Panattoni.
Die Flügel der Windkraftanlagen, aus denen Anmet Stadtmöbel herstellt, waren 25 Jahre lang im Einsatz. Ein Windrad hat im Laufe seines Lebens 36 500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart, die mit der Energieerzeugung in mit fossilen Brennstoffen betriebenen Wärmekraftwerken verbunden gewesen wären.
Unterstützung der Erneuerbaren Energien. Im Jahr 2022 lieferte Panattoni ca. 315 000 MWh zertifizierte Energie aus erneuerbaren Quellen, was eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 160 000 Tonnen ermöglichte. Ein Jahr zuvor waren es 250 000 MWh, und die Einsparungen beliefen sich auf über 125 000 Tonnen CO2. Der Entwickler setzt zudem immer häufiger auf Wärmepumpen – u. a. im Werk von Danfoss Poland in Grodzisk Mazowiecki – sowie auf Photovoltaikanlagen. Das Unternehmen lieferte Konstruktionen mit verstärktem Dach für Photovoltaik u. a. in Świebodzin, wo ein Objekt mit einer Fläche von 200 000 m² mit fast 4000 Paneelen ausgestattet wurde. In Żerniki und Pietrzykowice realisierte der Entwickler hingegen bodengebundene Anlagen. Panattoni unterstützt konsequent auch die Kreislaufwirtschaft, in der die Wiederverwendung von Rohstoffen entscheidend ist – das Recycling auf den Baustellen des Entwicklers übersteigt 90 Prozent.
Wind der Veränderung. Die Windenergie ist eines der Fundamente für den Übergang Europas und der Welt zur Klimaneutralität. In Polen betrug die installierte Leistung von Windparks Anfang 2022 nur 7,2 GW, und weitere Investitionen, darunter Windparks in der Ostsee, sollen die Entwicklung dieser Quelle vorantreiben. Ähnlich sieht es in der Europäischen Union aus, wo bis 2026 jedes Jahr durchschnittlich 18 GW an Windkraftleistung installiert werden sollen. Im Jahr 2021 installierte Europa 17 GW an neuer Windkraftleistung. Immer noch zu wenig, um auf dem richtigen Weg zur Erreichung der Klima- und Energieziele der EU für das Jahr 2030 zu sein[1]. Daher sind weitere Zuwächse und weitere Windkraftanlagen zu erwarten.
Laut der Publikation der Universität Cambridge – „Wind turbine blade waste in 2050“ – könnten Windkraftanlagen bis zur Mitte des Jahrhunderts weltweit bis zu 43 Millionen Tonnen Abfall produzieren, davon ein Viertel in Europa. Allein in den nächsten fünf Jahren könnten in Europa fast 15 000 Rotorblätter von Windkraftanlagen ausgemustert werden.
„Die angemessene Bewirtschaftung nach der Nutzungsdauer wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein. Panattoni zeigt, dass auch der Sektor der Industrieimmobilien seinen Teil zu diesem positiven Trend beitragen kann“, fügt Emilia Dębowska hinzu.
[1] https://windeurope.org/intelligence-platform/product/wind-energy-in-europe-2021-statistics-and-the-outlook-for-2022-2026/