Panattoni weist auf das wachsende Engagement der europäischen Logistik für nachhaltige Entwicklung hin

Panattoni hat erneut die Kräfte mit der internationalen Anwaltskanzlei HFW und dem Forschungsunternehmen Analytiqa gebündelt, um das Tempo der nachhaltigen Entwicklung in der europäischen Logistik und den Lieferketten im Jahr 2023 aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass:

• 72% der Befragten sich verpflichtet haben, die CO2-Emissionen in den nächsten 5 Jahren zu reduzieren

• Die Nachfrage nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EV) sprunghaft von 53 auf 67% gestiegen ist

• Energiesparende Lösungen in Lagerhallen für 81% der Befragten wichtig oder sehr wichtig sind

Der neueste „Bericht zur nachhaltigen Entwicklung in der europäischen Logistik und den Lieferketten 2023” unterstreicht das wachsende Interesse an Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wassereinsparungen sowie Speichern für erneuerbare Energien, die eine Speicherung vor Ort ermöglichen.

Im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2022, in dem noch 80% der Befragten die Notwendigkeit der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks angaben, zeigt die diesjährige Studie, dass 45% der Unternehmen bereit sind, eine höhere Miete zu zahlen - gleichbedeutend mit den Einsparungen bei den gesamten Betriebskosten -, um in grüne Objekte umzuziehen. Interessanterweise steigt dieser Anteil bei 3PL-Unternehmen auf 51%, was einen deutlichen Trend in Richtung nachhaltiger Immobilien belegt. Emilia Dębowska, Direktorin für Nachhaltige Entwicklung bei Panattoni, kommentierte: „Angesichts des Kontextes der Risiken im Zusammenhang mit Kraftstoffen und Energie ist es nicht überraschend, dass zum zweiten Mal energiesparende Lösungen (wie Solarpaneele, Lichtsensoren, LED, Wärmetauscher, Kühlgeräte usw.) ein zentraler Schwerpunkt und das wichtigste ESG-Element im Lagerbetrieb der Unternehmen sein werden – das antworteten 64% aller Befragten”.

Im diesjährigen Bericht wurde auch auf die stetig wachsende Bedeutung von Zertifikaten wie z.B. BREEAM hingewiesen. Die Zahl der Unternehmen, die diese nutzen, stieg von 27% auf 31%. Trotz der Bedeutung der Betriebskosten erkennt ein Drittel der Unternehmen derzeit den realen Wert von Umweltzertifikaten, und weitere 53% ziehen dies im Kontext potenzieller Kosten in Betracht. Akkreditierungen nach Standards wie CDP und GRI stärken ebenfalls das wachsende Engagement.

Bei der Analyse einiger rechtlicher und vertraglicher Fragen im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung bemerkte Matthew Gore, Partner bei HFW: „Im Jahr 2023 haben 72% der Unternehmen (ein Anstieg von 69% im Vorjahr) ESG-Ziele in ihre Ausschreibungsprozesse integriert. Immer mehr Unternehmen führen diese auch als Verpflichtungen für Partner in der Lieferkette ein (32%, ein Anstieg von 28% im Vorjahr). Es ist auch erwähnenswert, dass, obwohl Unternehmen verschiedene Ansätze zur Verfolgung der Einhaltung von ESG-Anforderungen in Verträgen anwenden können und dies auch tun, die Bedeutung der Selbstberichterstattung abnimmt und die der Audits zunimmt”.

Darüber hinaus werden die Folgen der Nichterfüllung definierter Ziele nun weniger mit finanziellen Strafen verbunden sein, da die Zahl der Unternehmen wächst, die auf das Recht zur Kündigung von Verträgen bei deren Nichterfüllung bestehen. Ganze 13% aller Befragten haben einen Lagervertrag aufgrund der Nichterfüllung von ESG-Zielen verloren oder nicht verlängert.

Eines der wichtigsten Elemente des Berichts für 2023 ist der Akzent auf der Rolle staatlicher und sektoraler Richtlinien bei der Gestaltung der Zukunft der Kraftstoffwahl. Die Notwendigkeit der Dekarbonisierung des Transports ist deutlich hervorgehoben - ganze 66% der Befragten stufen die Nähe zu Ladepunkten für Elektrofahrzeuge als „sehr wichtig” oder „wichtig” ein. Dieser Indikator ist zwar von 77% im Jahr 2022 gesunken, deutet aber eher auf eine potenzielle Wende hin zu Unternehmen hin, die individuelle Ladeinfrastrukturen bevorzugen.

Die Studie aus dem Jahr 2023 unterstreicht die enormen Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, aber was noch wichtiger ist, sie unterstreicht die Kontinuität und das entschlossene Streben nach größerer Klimaneutralität. Greifbare Vorteile, darunter ein erhöhtes Investoreninteresse, ein stärkeres Medieninteresse und eine breitere staatliche Unterstützung, sind hier überzeugende Anreize.

Die Studie wurde in 15 wichtigen europäischen Ländern durchgeführt, darunter in den Niederlanden, Polen, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Sie wurde an einer repräsentativen Gruppe von Logistikdienstleistern, Spediteuren, Kurierunternehmen sowie Unternehmen aus dem Produktions- und Einzelhandelssektor durchgeführt.

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