Die Woiwodschaft Westpommern ist seit Jahren eine der wichtigsten Entwicklungsrichtungen von Accolade in Polen. Szczecin und sein Umland gewinnen als zentraler Logistik-Hub für den Warenverkehr zwischen Polen, Deutschland und den Märkten Nordeuropas an Bedeutung.
Bestätigt wird dieser Trend durch die Entwicklung des Projekts Szczecin-Trzebusz II, das die nächste Ausbaustufe des Accolade-Portfolios in der Region darstellt.
Häfen und die Grenze zu Deutschland treiben die Entwicklung voran
Die Stärke der Region beruht vor allem auf ihrer strategischen Lage. Szczecin bietet direkten Zugang zur deutschen Grenze, eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur sowie den Hafenverbund Szczecin–Świnoujście.
Die Bedeutung der Häfen wächst stetig. Im Jahr 2025 erreichte der Umschlag ein Rekordniveau von 34,79 Mio. Tonnen, was einem Anstieg von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich das Containersegment.
Gerade die Verbindung von Straßen-, Schienen- und Seeverkehr macht die Region zur naheliegenden Wahl für Logistikdienstleister und Produktionsunternehmen.
Accolade entwickelt ein weiteres Projekt in der Region
Szczecin-Trzebusz II fügt sich in die langfristige Strategie von Accolade ein, moderne regionale Industrie- und Logistik-Hubs aufzubauen.
Die neue Fläche richtet sich an Unternehmen aus den Branchen:
- Logistik,
- Distribution,
- Handel,
- Produktion.
Der entscheidende Vorteil bleibt die Möglichkeit, Kunden in Polen, Deutschland und den nordeuropäischen Ländern schnell zu beliefern.
Szczecin zieht immer mehr Mieter an
Trotz größerer Zurückhaltung der Mieter auf dem Lagermarkt sind verkehrsgünstig gelegene Standorte weiterhin sehr gefragt.
Unternehmen suchen zunehmend nicht nur Lagerflächen, sondern auch einen Standort, der es ermöglicht:
- Lieferketten zu verkürzen,
- die operative Widerstandsfähigkeit zu erhöhen,
- Kunden schneller zu bedienen,
- die internationale Geschäftstätigkeit auszubauen.
Nach Angaben von Vertretern von Accolade erfüllt die Region Szczecin diese Anforderungen sehr gut, was der hohe Vermietungsgrad neuer Projekte belegt.
Westpommern stärkt seine Position als Logistikstandort
Szczecin baut seit einigen Jahren konsequent seine Position als eines der wichtigsten Logistikzentren Westpolens aus.
Zur Attraktivität der Region tragen unter anderem bei:
Nähe zu ausländischen Märkten
Die Lage an der Grenze zu Deutschland ermöglicht eine effiziente Belieferung von Kunden in Westeuropa.
Zugang zu Seehäfen
Die Häfen Szczecin–Świnoujście spielen eine immer größere Rolle in internationalen Lieferketten.
Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur
Neue Verkehrsinvestitionen verbessern die Erreichbarkeit der Region für die Wirtschaft.
Verfügbarkeit von Investitionsflächen
Szczecin verfügt nach wie vor über Grundstücke, auf denen große Logistik- und Industrieprojekte realisiert werden können.
Große Straßenbauprojekte erhöhen das Potenzial der Region
Einen zusätzlichen Entwicklungsimpuls wird der Bau der Westumgehung von Szczecin liefern.
Im Mai 2026 wurde der Vertrag über den Bau des 23,4 km langen Abschnitts der S6 Police–Goleniów unterzeichnet. Das Projekt umfasst auch einen rund 5 km langen Tunnel unter der Oder, der nach seiner Fertigstellung der längste Straßentunnel Polens sein wird.
Die ersten Abschnitte der neuen Trasse sollen 2029 in Betrieb gehen, der Tunnelabschnitt ist für 2033 geplant.
Eine Region mit wachsender internationaler Bedeutung
Die Kombination aus wachsenden Häfen, neuer Verkehrsinfrastruktur und strategischer Lage macht Szczecin zu einem der wichtigsten Punkte auf der Logistiklandkarte Polens.
Für Investoren und Mieter bedeutet dies Zugang zu moderner Infrastruktur und die Möglichkeit, die Märkte West- und Nordeuropas effizient zu bedienen. Für Accolade wiederum ist sie eine der Schlüsselregionen für die weitere Entwicklung der Geschäftstätigkeit in Polen.


